Sie planen eine Reise und fragen sich, was man in Marrakesch unternehmen kann? Die „Ockerstadt“ vereint an einem einzigen Reiseziel prächtige Paläste, labyrinthische Souks, verwunschene Gärten und einen der lebendigsten Plätze der Welt. Dieser umfassende Reiseführer bündelt alle Marrakesch Sehenswürdigkeiten, die wichtigsten Monumente und die schönsten Aktivitäten, damit Ihr Aufenthalt gelingt – ob Sie drei Tage oder eine ganze Woche bleiben. Jeder Abschnitt verweist auf einen ausführlichen Leitfaden zum Weiterlesen.
Marrakesch im Überblick: das Wichtigste auf einen Blick
- Medina seit 1985 UNESCO-Welterbe: das historische Herz, in dem sich die meisten Sehenswürdigkeiten befinden.
- Ideale Dauer: 3 Tage für das Wesentliche, 5 Tage, um einen Ausflug hinzuzufügen.
- Beste Reisezeit: von März bis Mai und von September bis November (mildes Klima).
- Must-sees: Platz Jemaa el-Fna, Minarett der Koutoubia, Bahia-Palast, Saadier-Gräber, Ben-Youssef-Medersa, Majorelle-Garten und die Souks.
- Anreise: Der Flughafen Marrakesch-Menara (RAK) liegt rund 6 km vom Zentrum entfernt, also etwa eine Viertelstunde.
Unabhängiger und kostenloser Reiseführer. Diese Website ist mit keinem offiziellen Fremdenverkehrsamt verbunden: Sie hilft Ihnen einfach, Ihren Besuch vorzubereiten. Preise und Öffnungszeiten sind Richtwerte und können sich ändern – prüfen Sie sie bitte vor Ort.
Die Medina: das historische Herz und UNESCO-Welterbe
Im 11. Jahrhundert von der Almoraviden-Dynastie gegründet, gehört die Medina von Marrakesch seit 1985 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Umgeben von fast 19 Kilometern Stampflehmmauern in ockerfarbenen Tönen – daher der Beiname „Rote Stadt“ – vereint sie Moscheen, Paläste, Medersen und ein Gewirr aus Gassen, in denen man sich herrlich verlieren kann. Hier konzentriert sich das Wesentliche dessen, wofür man nach Marrakesch kommt.
Neben der Altstadt erstreckt sich Guéliz, die zur Zeit des Protektorats errichtete Neustadt – moderner, mit ihren Boulevards, Geschäften und Cafés. Diese doppelte Identität – traditionelle Medina und moderne Neustadt – zu verstehen, hilft dabei, die Tage zu planen und zwischen Kulturerkundung und Entspannung abzuwechseln.
Was man in Marrakesch sehen sollte: die wichtigsten Sehenswürdigkeiten
Der Platz Jemaa el-Fna, das pulsierende Herz der Stadt

Marrakesch zu besuchen, ohne über den Platz Jemaa el-Fna zu schlendern, ist unmöglich. Tagsüber beleben ihn Orangensaftverkäufer, Henna-Tätowiererinnen und Schlangenbeschwörer; nachts verwandelt er sich in ein riesiges Freiluftrestaurant, in dem Geschichtenerzähler, Gnaoua-Musiker und Tänzer eine einzigartige mündliche Tradition am Leben halten. Dieses lebendige Treiben brachte ihm bereits 2001 die Auszeichnung der UNESCO als „Meisterwerk des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit“ ein, gefolgt von der offiziellen Aufnahme 2008. Seit Februar 2023 hat hier sogar ein Museum eröffnet, das dem immateriellen Erbe gewidmet ist.
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Das Minarett der Koutoubia, Wahrzeichen von Marrakesch

Von fast überall sichtbar, ist das Minarett der Koutoubia-Moschee das Symbol der Stadt. In der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts von den Almohaden errichtet, erhebt es sich 77 Meter hoch aus rosafarbenem Sandstein und diente der Giralda von Sevilla sowie dem Hassan-Turm von Rabat als Vorbild. Eine Bauvorschrift schützt seine Wirkung bis heute: Kein Gebäude der Medina darf es an Höhe überragen. Die Moschee ist für Nichtmuslime nicht zugänglich, doch das Minarett und seine umliegenden Gärten – besonders schön bei Sonnenuntergang – lassen sich frei bewundern.
Der Bahia-Palast, Meisterwerk marokkanischer Kunst

Ende des 19. Jahrhunderts für einen Großwesir erbaut, entfaltet der Bahia-Palast („die Schöne“) auf fast acht Hektar eine Abfolge von Innenhöfen, Gärten und Sälen, geschmückt mit Zellige-Mosaiken, ziseliertem Stuck und bemalten Zedernholzdecken. Er ist eine der schönsten Ausdrucksformen des marokkanischen Kunsthandwerks und eines der meistbesuchten Monumente der Stadt. Rechnen Sie mit einem Richtpreis von rund 100 Dirham für den Eintritt.
Die Saadier-Gräber und der El-Badi-Palast
1917 wiederentdeckt, beherbergen die Saadier-Gräber die Grabstätten der Dynastie, die im 16. Jahrhundert über Marrakesch herrschte. Der Saal der Zwölf Säulen aus Carrara-Marmor und vergoldetem Stuck ist ein Juwel der hispano-maurischen Kunst. Nur wenige Schritte entfernt lässt der heute offen liegende El-Badi-Palast mit seinen riesigen Höfen und Becken die einstige Pracht erahnen; seine Mauern bieten einen schönen Blick über die Medina und dienen Störchen als Nistplatz.
Die Ben-Youssef-Medersa, die größte Koranschule Marokkos
Als ehemalige Koranschule im 14. Jahrhundert gegründet und unter den Saadiern erweitert, hat die Ben-Youssef-Medersa nach einer vorbildlichen Restaurierung wiedereröffnet. Ihr zentraler Innenhof, ihre Zellige-Mosaiken, Maschrabiyyas und kalligrafischen Inschriften machen sie zu einem der schönsten Zeugnisse islamischer Architektur in Marrakesch. Wegen der Ruhe und der Feinheit ihrer Verzierungen ist sie oft das Lieblingsmonument der Besucher.
Die Gärten von Marrakesch: Oasen der Kühle

Der Majorelle-Garten ist zweifellos der berühmteste der Stadt. Vom Maler Jacques Majorelle angelegt und später von Yves Saint Laurent und Pierre Bergé gerettet und restauriert, betört er mit seinem intensiven Kobaltblau – dem berühmten „Majorelle-Blau“ –, seinem Bambushain und seinen Kakteen. Er beherbergt das Berbermuseum und grenzt an das Yves-Saint-Laurent-Museum. Am besten reserviert man sein Ticket im Voraus und kommt früh, um dem Andrang zu entgehen.
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Wer das Grün verlängern möchte, dem seien zwei weitere Gärten empfohlen: der Geheime Garten (Le Jardin Secret) im Herzen der Medina, der die Kunst der islamischen Gärten und ihre faszinierende traditionelle Bewässerung (die Khettaras) wiederaufleben lässt, sowie die Menara-Gärten mit ihrem großen Wasserbecken und dem Pavillon vor der Kulisse des Atlasgebirges – eines der Postkartenmotive von Marrakesch.
Die Souks und das Shopping: die Kunst des Feilschens

Nördlich des Platzes Jemaa el-Fna erstreckt sich der größte Souk Marokkos, traditionell nach Zünften geordnet: Babouches, Lederwaren, ziselierte Metalllampen, Berberteppiche, Töpferwaren, Gewürze und Arganöl. Feilschen gehört hier zum guten Ton: Nennen Sie einen deutlich niedrigeren Preis, bleiben Sie freundlich und vergleichen Sie ruhig mehrere Stände, bevor Sie kaufen. Halten Sie Bargeld in Dirham bereit, denn nur wenige Händler akzeptieren Karten.
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Museen und Kultur
Über seine Monumente hinaus besitzt Marrakesch eine erstklassige Museumsszene. Das Yves-Saint-Laurent-Museum mit seiner bemerkenswerten Backsteinarchitektur zeichnet das Werk des von der Stadt zutiefst inspirierten Modeschöpfers nach. Das Museum von Marrakesch im Dar-Menebhi-Palast verbindet traditionelle Kunst mit Wechselausstellungen, während das MACAAL die zeitgenössische afrikanische Kunst in den Mittelpunkt rückt. Fotografieliebhaber schätzen das Maison de la Photographie und seine Panoramaterrasse.
Erlebnisse und Aktivitäten in Marrakesch
- Im Hammam entspannen: vom traditionellen Viertelbad bis zum edlen Spa – das Ritual aus schwarzer Seife und Peeling ist ein Muss.
- Einen Kochkurs besuchen: In einem Riad zu lernen, wie man eine Tajine oder eine Pastilla zubereitet, ist ein sehr beliebtes Erlebnis.
- Auf einem Rooftop dinieren: Die Terrassen rund um die Koutoubia und Jemaa el-Fna bieten unvergessliche Sonnenuntergänge.
- Die Palmeraie erkunden: Dromedarritt oder Quadtour nur wenige Minuten vom Zentrum entfernt.
- Die Agafay-Wüste erleben: Diese Steinwüste, weniger als eine Stunde entfernt, bietet Abendessen unter dem Sternenhimmel und Nächte im Camp.
Auch Sportbegeisterte kommen auf ihre Kosten: Marrakesch ist ebenso ein anerkanntes Golfreiseziel. Sehen Sie sich unsere Auswahl der schönsten Golfplätze von Marrakesch an.
Die Gastronomie: Was isst man in Marrakesch?
Die Küche ist fester Bestandteil des Besuchs. Marrakesch hat sogar seine eigene Spezialität: die Tanjia Marrakchia, ein Fleisch, das stundenlang in einem Tonkrug in der Asche des Hammams gart. Ebenso genießt man die Tajine (Lamm mit Pflaumen, Huhn mit eingelegter Zitrone), den traditionellen Couscous vom Freitag, die süß-salzige Pastilla und den unverzichtbaren Minztee, Symbol der marokkanischen Gastfreundschaft.
Für die Atmosphäre geht nichts über die Garküchen von Jemaa el-Fna bei Einbruch der Dunkelheit: Spieße, Harira-Suppe, Schnecken oder Msemen genießt man dort dicht an dicht. Feinschmecker bevorzugen die Terrassen (Rooftops) rund um den Platz oder die edlen, in den Riads verborgenen Restaurants. Ein kleiner Hygienetipp: Bevorzugen Sie stark frequentierte Stände – ein Garant für Frische.
Die Viertel von Marrakesch, die man kennen sollte
- Die Medina: das historische Herz, wo man in einem Riad die authentische Atmosphäre erleben kann.
- Die Kasbah: das königliche Viertel rund um den El-Badi-Palast und die Saadier-Gräber.
- Das Mellah: das ehemalige jüdische Viertel mit seiner Synagoge und seinem Gewürzmarkt.
- Guéliz: die Neustadt mit ihren modernen Geschäften, Kunstgalerien und Restaurants.
- L’Hivernage: das schicke Viertel der großen Hotels und des Nachtlebens.
- Die Palmeraie: eine Palmenoase am Stadtrand, beliebt für ihre Resorts und Outdoor-Aktivitäten.
Was kann man in Marrakesch am Abend unternehmen?
Nachts wechselt Marrakesch das Gesicht. Der Platz Jemaa el-Fna entflammt in Rauch und Licht: der ideale Moment, um an den Garküchen zu essen, den Geschichtenerzählern zu lauschen und die ganze Energie der Stadt zu spüren. Die umliegenden Panoramaterrassen bieten einen atemberaubenden Blick auf das beleuchtete Minarett der Koutoubia. Die Souks leeren sich nach und nach – die Gelegenheit, durch eine ruhigere Medina zu bummeln.
Für einen ausgelasseneren Abend versammeln das Viertel L’Hivernage und Guéliz stimmungsvolle Bars, Restaurants und Dinner-Shows. Manche Lokale bieten „Fantasia“-Abende an, die Gastronomie, Musik und Reiter vereinen. Und schließlich gibt es nichts Schöneres als ein Abendessen unter dem Sternenhimmel in der Agafay-Wüste, um einen Aufenthalt stilvoll ausklingen zu lassen.
Fehler, die man in Marrakesch vermeiden sollte
- Einen spontanen „Führer“ annehmen, der Sie auf der Straße anspricht: Er lotst Sie vor allem in provisionierte Geschäfte.
- Den Preis nicht festlegen, bevor man in ein Taxi steigt oder etwas kauft.
- Dem ersten genannten Preis vertrauen in den Souks: Das Feilschen gehört zum Spiel.
- Menschen fotografieren (Schlangenbeschwörer, Künstler), ohne zu fragen: Ein Trinkgeld wird erwartet.
- Die Sommerhitze unterschätzen: Hut, Wasser und Pausen im Schatten sind im Sommer unverzichtbar.
Die schönsten Ausflüge ab Marrakesch
Marrakesch ist der ideale Ausgangspunkt, um zu einigen der schönsten Landschaften Marokkos aufzubrechen. Zu den beliebtesten Tagesausflügen gehören:
- Das Ourika-Tal (etwa 1,5 Std.): Fluss, Berberdörfer und kleine Wasserfälle am Fuße des Hohen Atlas.
- Die Ouzoud-Wasserfälle (etwa 2,5 Std.): die höchsten Wasserfälle Marokkos (110 m), Heimat der Berberaffen.
- Aït-Ben-Haddou und Ouarzazate: das UNESCO-gelistete Ksar und die „Filmhauptstadt“ auf der anderen Seite des Atlas.
- Essaouira: die befestigte Küstenstadt am Atlantik, etwa 2,5 Autostunden entfernt.
- Imlil und der Hohe Atlas: Wanderungen und Bergdörfer am Fuße des Toubkal.
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Den Besuch vorbereiten: praktische Tipps
Wie viele Tage einplanen?
Drei Tage genügen, um die Highlights zu entdecken: die Medina, die wichtigsten Paläste und Gärten, die Souks und einen Abend auf dem Jemaa el-Fna. Rechnen Sie eher mit fünf Tagen, wenn Sie in Ruhe bummeln, einen Riad genießen und einen Ausflug in den Atlas oder nach Essaouira hinzufügen möchten.
Welche ist die beste Reisezeit?
Der Frühling (März bis Mai) und der Herbst (September bis November) sind am angenehmsten, mit milden Tagen und angenehmen Abenden. Der Sommer ist sehr heiß (oft über 40 °C), während der Winter sonnig bleibt, abends aber kühl wird.
Wo übernachten: Riad oder Hotel?
Für das erste Mal ist die Übernachtung in einem Riad im Herzen der Medina ein Erlebnis für sich: Diese traditionellen, um einen Innenhof angelegten Häuser bieten Ruhe und Authentizität, nur wenige Schritte von den Monumenten entfernt. Reisende, die Pool, Spa und internationalen Komfort suchen, wählen eher die Hotels im Hivernage oder in der Palmeraie. Denken Sie daran, einen Transfer zu buchen, denn die Gassen der Medina sind nicht mit dem Auto befahrbar.
Wie kommt man an und wie bewegt man sich fort?
Die Stadt wird vom Flughafen Marrakesch-Menara (RAK) angeflogen, nur 6 km vom Zentrum entfernt. Vor Ort erkundet man die Medina zu Fuß; für längere Strecken nutzt man die kleinen Taxis (beige), wobei man stets den Preis vereinbart oder auf das Taxameter besteht. Um schon nach der Landung verbunden zu bleiben, ist eine eSIM für Marokko die einfachste Lösung. Alle unsere Tipps finden Sie in unserem Leitfaden zur Fortbewegung in Marokko.
Budget, Sicherheit und gute Gewohnheiten
Marrakesch bleibt ein erschwingliches Reiseziel: Eine einheimische Mahlzeit kostet wenige Euro, der Eintritt zu den großen Monumenten rund 70 bis 100 Dirham. Die Stadt ist für Reisende insgesamt sicher; die meisten Ärgernisse beschränken sich auf aufdringliche Verkaufsversuche. Bewahren Sie Ihre Wertsachen gut auf, vereinbaren Sie Preise stets im Voraus und meiden Sie nachts die menschenleeren Gassen der Medina. In traditionellen Stätten ist eine Kleidung, die Schultern und Knie bedeckt, gern gesehen.
In praktischer Hinsicht ist die Währung der marokkanische Dirham (MAD), der sich nur vor Ort wechseln oder an Geldautomaten abheben lässt. Halten Sie stets Bargeld für die Souks, die Taxis und die kleinen Restaurants bereit. Man spricht Arabisch und Amazigh (Berberisch), doch Französisch wird sehr weithin verstanden. Das Trinkgeld (5 bis 10 %) ist im Restaurant und bei Führern üblich. Und schließlich sind ein kleiner Wasservorrat und ein Sonnenschutz unverzichtbar, besonders von Juni bis September.
Häufige Fragen zum Besuch von Marrakesch
Was kann man in Marrakesch in 3 Tagen unternehmen?
Widmen Sie den ersten Tag der Medina (Koutoubia, Souks, Jemaa el-Fna), den zweiten den Palästen und Museen (Bahia, Saadier-Gräber, Ben-Youssef-Medersa) und den dritten den Gärten (Majorelle, Menara) oder einem Ausflug ins Ourika-Tal.
Welche ist die beste Reisezeit für Marrakesch?
Der Frühling (März bis Mai) und der Herbst (September bis November) bieten das angenehmste Klima. Meiden Sie den Hochsommer, in dem die Temperaturen häufig 40 °C überschreiten.
Ist Marrakesch ein sicheres Reiseziel?
Ja, Marrakesch gilt als sicher für Touristen. Gewaltverbrechen sind selten. Das Hauptärgernis bleibt die verkäuferische Aufdringlichkeit in den Souks: höflich und bestimmt zu bleiben genügt in der Regel.
Welches Budget sollte man für Marrakesch einplanen?
Marrakesch passt sich jedem Budget an. Ohne Unterkunft und Flüge rechnen Sie mit etwa 30 bis 50 € pro Tag und Person für Mahlzeiten, Monumentbesuche und Taxifahrten.
Braucht man einen Führer, um Marrakesch zu besuchen?
Unentbehrlich ist das nicht: Die Medina lässt sich mit Stadtplan in der Hand hervorragend zu Fuß entdecken. Ein offizieller Führer (erkennbar an seinem Berufsausweis) kann den Besuch der Monumente jedoch mit historischen Erläuterungen bereichern und Ihnen die Schlepper vom Leib halten. Hüten Sie sich hingegen vor den „falschen Führern“, die ihre Dienste auf der Straße anbieten.
Eignet sich Marrakesch für eine Familienreise?
Ja, die Stadt gefällt Kindern sehr: die Darbietungen auf dem Jemaa el-Fna, Dromedarritte in der Palmeraie, farbenfrohe Gärten und orientalisches Gebäck. Bevorzugen Sie einen Riad mit Innenhof oder ein Hotel mit Pool für die Pausen, meiden Sie die heißesten Stunden und halten Sie stets Wasser griffbereit.
Bereit, die Ockerstadt zu entdecken?
Zwischen jahrtausendealtem Erbe, Lebenskunst und spektakulären Landschaften in Reichweite verdient Marrakesch seinen Platz unter den führenden Reisezielen Marokkos zu Recht. Beginnen Sie damit, Ihre Ankunft mit unserem Leitfaden zum Flughafen Marrakesch-Menara zu organisieren, und entdecken Sie anschließend den Rest des Landes über unseren Überblick zu den Flughäfen in Marokko. Gute Reise!
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Bildnachweise
Bilder unter freier Lizenz über Wikimedia Commons: Jemaa el-Fna © Elgaard (CC BY-SA 4.0); Koutoubia © Misa.stefanovic.07 (CC BY-SA 4.0); Majorelle-Garten © A. van Achterberg / ASC Leiden (CC BY-SA 4.0); Bahia-Palast © Vassia Atanassova – Spiritia (CC BY-SA 4.0); Souk © Pierre André Leclercq (CC BY-SA 4.0). Quellen: UNESCO, Wikipedia.



